Aktuelles aus der Sparte und Berichte aus der Saison

Hier findet ihr Ausschreibungen zu Läufen und Wettkämpfen. Terminpläne für Veranstaltungen über das ganze Jahr. Veranstaltungshinweise der Sparte intern und auch für den Gesamtverein TV Hauzenberg. Wer macht wo mit? Aufrufe der Sparte zu Aktionen im TV Hauzenberg usw.

    Übungen und Training für zu Hause

           

Schaut da einfach immer wieder mal vorbei. Hier gibt es sicherlich immer wieder was zu entdecken!

Zudem findet ihr hier die Berichte von Sportfesten. Bitte habt Verständnis dafür, dass bei den Bildern sparsam umgegangen wird. Nicht jeder, der dabei war wird hier auch veröffentlicht. Da platzt der Server sonst aus allen Nähten. Pro Veranstaltung und Wettkampfbericht wird ein Bild (falls welche von TV Verantwortlichen gemacht wurden oder die Urheberrechtsfrage bei Fremdfotos geklärt wurde), veröffentlicht.

Aber keine Sorge! Jeder kommt mal dran ;-)

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Klasse Rennen von Alexander Bauer TV Hauzenberg bei den bayerischen Leichtathletik Meisterschaften in Erding

 

Bauer Alex Erding 18.7.21  Erding 18.7.21

An den guten Leistungen der gesamten Ausdauer-Sportler merkte man am Wochenende in Erding bei den bayerischen Leichtathletik Meisterschaften der Männer, Frauen und U20/U18, dass in der langen Pandemiephase das Lauftraining, allein in Wald und Flur laufen, leichter und intensiver gemacht werden konnte, als die restlichen Disziplinen der Leichtathletik. Auch Alex Bauer profitierte von diesem Umstand. Er präsentierte sich beim 1500m Lauf der Männer in ausgezeichneter Form. Seine Zeit von 3:53,59 min. hätte bei so mancher früheren bayr. Meisterschaft locker zu einer Medaille gereicht. Mit seiner tollen persönlichen Bestzeit belegte er in einem ausgezeichneten Läuferfeld den

7. Platz. Auch sein Vereinskamerad Tim Breinfalk konnte mit einer persönlichen Bestmarke im Speerwurf der U18 aufwarten. Der vierte Platz ist bei Meisterschaften immer etwas undankbar. Sein neuer Hausrekord steht nun bei 52,75 Meter mit dem 700gr. schweren Speer. Die beiden weiblichen Vertreter vom TV Hauzenberg konnten nicht ganz an ihre Bestmarken herankommen. Im Dreisprung der Frauen wurde es für Stefanie Stemplinger auch die unbeliebte „Blechmedaille“ mit 10,91 Meter. Im Dreisprung heißen die 3 Sprünge „hop-step-jump“ und der „step“ war an diesem Tag fast immer zu kurz, deshalb haderte sie mit ihren Sprüngen und dem Ergebnis. Laureen Blöchl vervollständigte das Hauzenberger Quartett. Sie kam beim 1500m Lauf der U18 nach 5:11,50 min. ins Ziel. Leider war sie nach 200m schon alleine, weil vorne richtig Tempo gemacht wurde, dass für sie zu schnell war und sie daher ein einsames Rennen „Allein gegen die Uhr“ bestritt.

 

Gold für Jörg Ritter und Georg Kinadeter bei der „Bayerischen“ und weitere gute Leistungen von den Hauzenberger Leichtathleten

Die Wettkämpfe der Leichtathleten haben jetzt richtig Fahrt aufgenommen. Ob Jung und Alt, alle wollen das lang Versäumte auf der Laufbahn nachholen. In Herzogenaurach trafen sich am 10.7.2021 die Seniorinnen und Senioren um ihre bayerischen Meister zu ermitteln. Schon um 9 Uhr mussten die Sprinter zu ungewohnter Zeit ran, um die Schnellsten über 100m zu ermitteln. Bei Nebel und leichtem Gegenwind lief Jörg Ritter (M50) auf Platz 4 in 13,24 Sek. Gegen 11 Uhr siegte die Sonne gegen den Nebel und Ritter konnte auf seiner Lieblingsstrecke die 200m trotz stärker werdenden Gegenwinds gute 26,50 Sek. laufen, der Lohn war die Silbermedaille. Noch besser lief es für ihn über die 400m, leider ohne ernsthafte Konkurrenz, gewann er Gold in 60,58 Sek. Georg Kinadeter (M75) musste ebenfalls zur ungewohnten Zeit um 9.30 Uhr zum Dreisprung Wettbewerb antreten. Hier siegte er in 7,78 m. Nur 4 cm fehlten ihm zum bayr. Sen. Rekord, der seit 2006 bei 7,82m steht. Im Weitsprung hatte er 4 von 6 Sprüngen ungültig, deshalb ärgerte er sich über die mäßigen 3,41 m und Platz 2.

Am selben Tag fand in Regensburg das nachgeholte Rolf Watter Gedächtnis Meeting statt. Stefanie Stemplinger bestätigte hier ihre gute Form im Hochsprung der Frauen. Erneut sprang sie gute 1,60 m, das war der 2. Platz für sie. Ihre Vereinskollegin  Laureen Blöchl steigerte beim 800 m Lauf der U18 ihre Bestzeit auf 2:32,08 min. Schon am Mittwoch den 7.7.21 fand in Passau ein eingeschobenes Abendmeeting  für alle Klassen statt. Hier testete Stemplinger den Weitsprung. Wieder wurde es Platz 2 mit 5,19 m.

Weitere Ergebnisse  vom Abendsportfest in Passau:

Laureen Blöchl (U18) 800 m 2:36,13 min., Celina Rott (W15) 100 m 14,24 Sek., Weitsprung 4,15 m,

Madlen Meisinger (W14) 100 m 15,06 Sek., Weitsprung 3,70 m, Eva Rosenberger (W13) 75 m 12,55 Sek., Weitsprung 3,66 m.

 

Hauzenberger Mehrkampftalente weiter in der Erfolgsspur

 

Die verdiente Belohnung nach einem langen, aber erfolgreichen Wettkampftag für Heidi Ebner und Marion Stephan mit ihren erfolgreichen Hauzenberger Sportlerinnen und Sportlern. Daumen hoch!

BAd Endorf 

Der zweite Wettkampf für die U14 Sportler vom TV Hauzenberg brachte wieder eine weite Anfahrt bis ins oberbayerische Bad Endorf mit sich. Aber auch diesmal traten alle die Heimreise mit vielen persönlichen Bestleistungen an. Es galt für alle, einen Vierkampf mit den Disziplinen 75m Sprint, Weitsprung, Hochsprung und Ballwurf 200g zu absolvieren. Drei erste und ein dritter Platz waren die Highlights nach einem langen schweißtreibenden Wettkampftag. Alleine der Hochsprung dauerte über zwei Stunden. Einziger Wermutstropfen war leider auch diesmal die fehlenden Siegerehrungen, geschuldet nach wie vor der Corona-Pandemie. Aber alle Hauzenberger Athleten, Betreuer und Eltern hielten die Stimmung im Stadion hoch und feuerten sich gegenseitig an.

Die jüngste der Mannschaft Lia-Marisa Pilsl deklassierte alle Gleichaltrigen und ließ sich weder vom Stau bei der Anreise noch von zwei ungültigen Weitsprüngen zu Beginn aus der Ruhe bringen. In ihrem ersten Wettkampf der W11 war sie nicht zu schlagen. Ihre Leistungen Sprint 12,18 sec. – Weit 3,20m – Hoch 1,16m – Ball 14,0m ergaben 1172 Punkte und den Sieg bei 7 Teilnehmerinnen. In der selben Altersklasse bei den Buben hatte Gabriel Nowotni großes Verletzungspech. Nach drei Wettbewerben lag er weit in Führung, konnte aber nach einer Fersenprellung vor dem Weitsprung den Wettkampf nicht zu Ende führen. Zuvor sprintete er 11,19 sec., im Ballwurf gelangen ihm 35,5m und im ersten Hochsprung überquerte er feine 1,36m.

Gleich fünf Mädchen stellten sich der Konkurrenz in der W12 mit 22 Starterinnen. An Franziska Schlichting führte auch diesmal kein Weg vorbei. Im Sprint tolle 10,97 sec., Weitsprung 4,33m und Hochsprung mit Bestleistung 1,40m, da war kein Mädchen besser als sie und auch beim Ballwurf 29,5m zeigte sich das fleißige Training, das sie während des gesamten letzten Jahres im Lockdown gewissenhaft durchgeführt hatte. Die Einzelleistungen ergaben 1734 Punkte und Platz 1.

Immer besser wird auch Amelie Weichselsdorfer, sie schaffte es mit Platz 3 auf das Siegerpodest mit 1527 Punkten (11,38 sec.-3,99m – 1,20m – 29,5m) und beweist großes Talent. Fest vorgenommen hat sie sich, schnellstmöglich die 4 Meter im Weitsprung zu knacken.

Im Duell um die Plätze 7 und 8 hatte Leni Wehrmann (1423 Punkte – 11,52 sec. – 3,91m – 1,20m – 21,0m) knapp die Nase vorn vor Luisa Donaubauer (1421 Punkte – 11,45 sec. – 3,89m – 1,16m – 23,0m). Anna Seidl komplettierte die Hauzenberger Riege bei ihrem erfolgreichen Wettkampfdebüt mit Platz 18 (1187 Punkte – 11,80 sec.- 2,95m – 1,16m – 15,5m). Alle drei Mädchen bewiesen gute Nerven, denn nach jeweils zwei ungültigen Weitsprungversuchen drohte schon ein schlechter Beginn. Leni schaffte im dritten Anlauf sogar eine prima Bestweite, auch Luisa konnte sehr zufrieden sein. Nur Anna haderte dann etwas mit ihrer Weite, sie machte einen Sicherheitssprung und verschenkte ca. 60 cm beim Absprung weit vor dem Brett.

Die größte Gruppe startete bei den W13 mit 31 Mädchen. Luise Wolfschmitt belegte Platz 15 mit 1589 Punkten (11,63 sec. – 3,95m – 25,0m) und einem herausragenden Hochsprung mit 1,40m bei einer Körpergröße von 1,54m. Eva Mütze lieferte gleich beim ersten Start heuer mit Platz 18 und 1546 Punkten (11,20 sec. – 4,04m – 1,32m – 21,0m) einen soliden Mehrkampf ab, sie zeigte ihre Stärke vor allem im Sprint und Sprung. Auch Rebecca Nowotni kann sehr zufrieden sein mit ihrem ersten Ergebnis bei einem Mehrkampf. 1408 Punkte (12,00 sec. – 3,51m – 1,32m – 20,5m) bedeuteten Platz 23.

Den dritten und wertvollsten Sieg erfuhren die Mädchen erst einen Tag später daheim, als die Ergebnisse der Mannschaften veröffentlicht wurden. Mit 7819 Punkten holten sich Franziska, Luise, Eva, Amelie und Leni den Sieg, bei dem die besten fünf Mädchen in die Wertung kommen. Die Zweitplatzierte Mannschaft aus Eggenfelden hatte bereits über 500 Punkte Rückstand.

Alex Bauer TV Hauzenberg glänzte bei der 3000m Challenge in Regensburg

Alex Regensburg 3.7.21

Einen starken Auftritt legte Alexander Bauer vom TV Hauzenberg bei der 3000m- Telis- Challenge in Regensburg am 03.07.21 hin. Der zweimalige bayerische Hindernismeister verbesserte als Achter seine Bestzeit auf glänzende 8:29,78min. Schon seit Jahren wartete er auf ein passendes Rennen auf der 3000m Flachstrecke. Endlich hat er am Samstag zur späten Stunde den gewünschten Lauf bekommen. Auf 4 Läufe mit fast 100 Teilnehmern wurden die Athletinnen und Athleten nach Bestzeiten aufgeteilt.  Alex Bauer im schnellsten Lauf des Abends fand schnell die passenden Konkurrenten und zeigte mit seinem neuen „Hausrekord“ dass er zur Spitze in Bayern gehört.

 

TV Hauzenberg-Leichtathletik an drei Wettkampforten am Wochenende präsent

Der SWC Regensburg war Ausrichter der Oberpfalzmeisterschaften der Leichtathleten im Stadion am Weinweg. Außer Wertung konnten am Sonntag Elisabeth Pupeter, Tim Breinfalk und Jörg Ritter vom TV Hauzenberg ideale Wettkampf-Bedingungen vorfinden. Schon um 11.00 Uhr vormittags zeigte das Thermometer im Stadion 29° Celsius beim Speerwurf der U18. Tim Breinfalk konnte leider diesmal seine aufsteigende Form nicht präsentieren, denn kleine technische Fehler zeigten große Wirkung. So landete sein bester Wurf bei 48,83 m. Im 100 m Lauf, eine halbe Stunde später, zeigte er motiviert seine Vielseitigkeit und  lief mit 12,16 sek. eine neue Bestmarke. Im Hochsprung der weiblichen U18 übersprang  Elisabeth Pupeter 1,49 m. Bei 1,52 m hatte sie 3 sehr knappe Fehlversuche. Im großen Feld (18 Teilnehmerinnen) der Speerwerferinnen kam sie auf 28,12 m. Jörg Ritter der M50 Sprinter erwischte einen guten Tag im 100 m und im 200 m Lauf der Männer. Beide Ergebnisse bedeuteten Saison- Bestzeiten für ihn, nämlich 13,05 sek. und 25,96 sek. Über seine 200 m-Zeit freute er sich besonders.

Lareen Blöchl 3 Tim Breinfalk 3 Regensb. 27.6.21 E.Pupeter 27.6.21

Schon am Freitag musste Laureen Blöchl bei den bayerischen Jugend-Hindernis- Meisterschaften in Ingolstadt ran. In der U18 müssen die Mädels 2000m (5 Stadionrunden mit 4 Hindernissen und einem Wassergraben je Runde) bewältigen. Laureen lieferte über die Hindernisse und über den Wassergraben ein technisch sauberes Rennen ab. Vom Tempo her ist noch Aufholbedarf um vorne mitzumischen. Mit Platz 8 auf der neuen Distanz und der Zeit von 7:55,24 Min war sie etwas enttäuscht.

Georg Kinadeter (ab heuer M75) eröffnete am Samstag bei brütender Hitze in Neuhofen an der Krems seine Wettkampf Saison. Er landete überlegene Siege bei den Oberösterreichischen Masters Meisterschaften im Kugelstoßen und im Diskuswurf. Mit 34,17 Meter im Diskuswurf und 9,97m im Kugelstoßen merkte er schon die fehlende Wettkampf-Praxis wegen der Pandemie.

Alex Bauer TV Hauzenberg wird bayerischer Vizemeister im 3000m Hindernislauf in Regensburg

Alex Regensburg Alex 2 Regensburg 2

Bei der Läufernacht in Regensburg am 19.06.21 konnte Alex Bauer vom TV Hauzenberg auf seiner Lieblingsstrecke 3000 m Hindernis ein klasse Rennen abliefern. Wie ein Uhrwerk spulte er seine 7 ½ Runden mit 4 Hindernisse und einem Wassergraben pro Runde mit Zeiten zwischen 71 sek. und 73 sek. herunter. Schließlich spurtete er mit einer 70 sek. Schlussrunde und einer Endzeit von 9:04,03 min ins Ziel. Alle Läufer und auch die Zeiten litten sehr bei sengenden, schwülen mehr als 30° Celsius. Bemerkenswert ist auch seine gute Zeit deshalb, weil es wegen der Pandemie erst sein zweites Rennen in der Saison 2021 war. Der Lauf war auch international besetzt. Der Sieger James Mutuku aus Kenia benötigte 8:34,82 min. Alex Bauer belegte Platz 4 was zugleich in der bayrischen Meisterschaftswertung Platz 2 bedeutete. Seine Vereinskollegin Stefanie Stemplinger konnte sich ebenfalls im Hochsprung über eine Steigerung freuen. Mit übersprungenen 1,60 m und Platz 4 war sie sehr zufrieden und merkt, dass die Saison wegen der langen Auszeit doch nicht ganz verloren ist. Im Weitsprung fehlt noch etwas die Wettkampfpraxis im Anlauf. Nur 2 gültige Sprünge von 6 Versuchen und der Weite von 5,18 m war für sie leicht enttäuschend. Vereinskollegin Laureen Blöchl startete im 1500 m Rennen in der U18. Sie kam mit der enormen Hitze nicht gut zurecht, nach 5:13,33 min. überlief sie die Ziellinie.

Spitzenplatzierungen beim Saisonstart des Nachwuchses vom TV Hauzenberg

 

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Gruppenbild: vorne v. l. Luisa Donaubauer, Franziska Schlichting, Luise Wolfschmitt, hinten v. l. Amelie Weichselsdorfer, Franziska Bichlmeier und Gabriel Nowotni

Nachdem letztes Jahr überhaupt kein Wettkampf für die U14 möglich war, fand sich jetzt endlich eine Startgelegenheit im oberbayerischen Feldkirchen-Westerham. Sechs Sportlerinnen und Sportler nahmen zusammen mit ihren Trainern und Eltern die weite Anreise gerne auf sich und wurden mit einer Fülle von Bestleistungen belohnt. Erst seit sechs Wochen ist ein gemeinsames Training wieder möglich. Dieses wurde konsequent genutzt und so zeigten sich alle bereits bei dieser ersten Startgelegenheit von ihrer besten Seite.

Die Jüngsten machten den Anfang. Franziska Bichlmeier - W10 - musste sich im 36-köpfigen Teilnehmerfeld beweisen und holte sich gleich drei Bestleistungen. 8,88 s. im 50m-Sprint, 3,13m Weitsprung und 14m Ballwurf ergaben 820 Punkte und Platz 17. 

Bei den M11 trumpfte Gabriel Nowotni als Zweiter mit 1096 Punkten auf. Bei 17 startenden Buben schaffte er es mit ebenfalls drei persönlichen Bestwerten (7,75 s. im 50m Sprint, 4,03m Weitsprung und 40,0m Ballwurf direkt beim ersten Start auf das Siegerpodest.

Ungleich schwerer tat sich Luise Wolfschmitt bei den Mädchen W13. Auch sie bewegte sich überall im Bereich ihrer Bestleistung, aber die Konkurrenz hatte einfach zu große körperliche Vorteile gegen die zierliche Luise. Ihre Ergebnisse: Weitsprung 4,00m, Platz 21 bei 45 Starterinnen, 75m-Sprint 12,13 s. (27. bei 39 TN).

Die Überfliegerin des Tages war zweifellos Franziska Schlichting bei der W12. Mit drei Tagessiegen und Platz 5 war sie unangefochten das beste Mädchen an diesem Tag. Ihre Lieblingsdisziplin Weitsprung beherrschte sie mit 4,39m und bei ihrem allerersten Start über 60m Hürden zeigte sie ein tolles Rennen in 11,49 s. Der Hochsprung war aber die Krönung des Tages. Nicht weniger als 17 Versuche musste sie absolvieren, bei 1,26m drohte schon das Aus, erst im dritten Anlauf gelang diese Höhe. Dann lieferte sie sich über die nächsten Höhen ein packendes Duell mit ihrer Konkurrentin von der LG Sempt und sprang die Siegeshöhe von 1,38m glatt im ersten Versuch. Diese Höhe schaffte nur Franziska.

In der Altersklasse W12 erreichten auch Luisa Donaubauer und Amelie Weichselsdorfer tolle Ergebnisse. Amelie ist erst wenige Wochen im Training, zeigt aber großes Talent. Platz 4 im Weitsprung mit 3,97m und Platz 12 über 75m in 11,87 s. sind nur ein Auftakt. Luisa stand dem kaum nach. Im Weitsprung Platz 5 mit 3,96m und Platz 15 über 75m in 11,94 s. sind ebenfalls alles persönliche Bestleistungen.

Luisa Donaubauer und Luise Wolfschmitt probierten sich ebenfalls erfolgreich über die 60m-Hürdenstrecke und zeigten gute Rennen. 12,53 s. für Luisa (Platz 6) und 13,55 s. für Luise (Platz 19) finden sich in den Ergebnislisten.

Gemeinsam gab es noch eine Premiere für die Mädchen, erstmals liefen sie eine 4x75m Staffel. Am Start zeigte Amelie ein prima Rennen, nach einem perfekten Wechsel auf Franziska und einem soliden Wechsel dann zu Luise auf Position drei lief Luisa das Rennen sicher nach Hause. Mit der Zeit von 43,23 s. stand Platz 5 von 12 gestarteten Staffeln auf der Ergebnistafel. Dass es gar nicht selbstverständlich ist, den Staffelstab erfolgreich ins Ziel zu bringen, zeigen die Disqualifikationen von gleich drei Staffeln, bei denen die Wechsel nicht klappten.

So können die Trainer Heidi Ebner, Marion Stephan und Andreas Hebert auf einen äußerst erfolgreichen Saisonstart blicken. Zu hoffen bleibt, dass jetzt weitere Wettkämpfe und vielleicht auch Meisterschaften folgen. Die Trainingsgruppen sind groß, aber vor allem sehr fleißig und alle wollen wieder Wettkämpfe bestreiten.

 

Acht Hauzenberger Leichtathleten beim Restart-Meeting in München vertreten

Elisabeth Pupeter Speerwurf IMG_5421v.li.n.re.Tim,Elisabeth,Laureen,Celina,Madlen u. G.Kinadeter

Im ehrwürdigen Dantestadion in München konnte man bei den 700 Teilnehmern die Erleichterung spüren, dass es bald wieder Normalität in der Leichtathletik gibt. Hoffentlich auch bald endgültig überall ohne der Maske!! Fünf Jugendliche am Samstag und drei Frauen und Männer des TV Hauzenberg am Sonntag zeigten bei der 2 Tage Veranstaltung mit vielen persönlichen Bestleistungen ihr Können. Herausragend dabei der 16-jährige Tim Breinfalk. Er siegte beim Speerwurf (Speergewicht 700 gr.) der Klasse U18 mit neuer Bestmarke von 52,21 m. Auch im Weitsprung trumpfte er mit Platz 3 und  neuem Hausrekord von 5,91 m auf. Elisabeth Pupeter konnte ebenso mit einer Sprung und Wurf Disziplin in der U18 zwei Bestmarken notieren. Platz 3 und Höhengleich mit der Siegerin im Hochsprung übersprang sie 1,51 m, bei 1,55 war sie im letzte Versuch ganz knapp gescheitert. Im Speerwurf knackte sie erstmals die 30m-Marke mit 30,03 m. Laureen Blöchl U18 hatte sich viel vorgenommen im 3000m Lauf der Frauenklassen ab U18 aufwärts. Leider konnte sie aber das hohe Anfangstempo nicht durchhalten und verlor auf der zweiten Hälfte der 7 ½ Runden enorm an Boden. Schließlich rettete sie sich erschöpft nach 11:19,85min. über die Ziellinie. Celina Rott und Madlen Meisinger hatten Pech beim 100m Lauf der U16. Der Wind wechselte ständig, beide hatten Gegenwind mit -0,7m/s. Celina lief trotzdem Bestzeit mit 14,02s und Madlen kam auf 14,89 s.  Mit Platz 6 war Celina beim Weitsprung zufrieden, auch mit der Weite von 4,31m. Merklich gesteigert hat sich der Senioren-Sprinter Jörg Ritter gegenüber den Zeiten vor 14 Tagen über 100m und 200m. Über 100m lieferte er 13,17 s. ab. Der Gegenwind von -1,2m/s über 200m verhinderte leider eine bessere Zeit, hier kam er nach 26,33 s. ins Ziel. Corinna Kasberger wollte endlich über 100 m eine 12 vor dem Komma. Mit ihren 13,07 s. war sie aber nicht unzufrieden. Im Weitsprung kamen 4,83 m heraus. Pech hatte das Aushängeschild der Hauzenberger Leichtathletinnen Stefanie Stemplinger. Im Weitsprung machte sie bei den ersten 3 Sprüngen erstmals einen „Salto Nullo“. Dreimal übergetreten war sie noch nie. Auch im Hochsprung lief es nicht gut für sie. 1,51 m ist für sie Mittelmaß. Jetzt heißt es nach vorne schauen und vorbereiten auf den nächsten Wettkampf..

 

Tim Breinfalk TV Hauzenberg wirft den Speer erstmals in Ried/ Oberösterreich über 50 Meter

Nach langem, ungewissen Warten wegen der Pandemie bestritt Tim Breinfalk vom

TV Hauzenberg seinen ersten Wettkampf in der Saison in Ried. Er nützte die Gelegenheit bei den oberösterreichischen U18 und U23 Meisterschaften in seiner Spezialdisziplin dem Speerwurf außer Konkurrenz zu starten. Sein Training in den letzten 6 Monaten, fast ausschließlich zu Hause, zog er konsequent durch, immer in Absprache mit seinem Trainer Georg Kinadeter. Erst die letzten 4 Wochen hatte er die Möglichkeit Würfe im Stadion mit seinem 700 Gramm schweren Wurfgerät zu machen. Im Wettkampf steigerte sich der 16- jährige kontinuierlich und kam schließlich mit dem letzten Wurf auf seine Siegerweite von 50,09 m. Damit knackte er erstmals die begehrte 50-Metermarke. Da ihm der Speer mehrmals etwas durch die Finger glitt, weil es zwischenzeitlich regnete, meinte er: „Da sind noch ein paar Meter drin, wenn es trockener und wärmer ist“.

 

Die Hauzenberger Leichtathleten traten erstmals 2021 in Vöcklabruck ins Wettkampf- Geschehen ein

Nach über einem halben Jahr der Abstinenz und des Wartens, war es wie eine Erlösung, endlich wieder einen Wettkampf zu bestreiten. Beim ersten Start nach so langer Zeit war die Freude der Hauzenberger Leichtathleten beim Freitags-Abend-Meeting in Vöcklabruck sehr groß. Alexander Bauer, Jörg Ritter, Stefanie Stemplinger und Laureen Blöchl fragten sich nach 7 Monaten des Verzichts: „Wo stehen wir nach so langem Wettkampf Entzug“. Alex Bauer zeigte der Konkurrenz beim 1000 m Lauf gleich vom Start weg die Fersen. Sein eindrucksvoller Sololauf und Sieg schockte seine Gegner und bei adäquater Konkurrenz wäre noch eine bessere Zeit herausgekommen. Dennoch war er mit seiner neuen Hausmarke von 2:35,03 min. sehr zufrieden. Auch der Ü50- Langsprinter Jörg Ritter war mit seinem Einstieg nicht unzufrieden. Zwar ließ er beim Start der 100 m ziemlich viel Zeit liegen, dennoch wurden es noch 13,41 sek. Besser lief es für ihn über 200 m vom Start weg. Mit 26,86 sek. rang er mit der Jugend um die Plätze. Stefanie Stemplinger freute sich besonders auf den Weitsprung-Wettbewerb. Leider waren die weitesten Sprünge übergetreten, so musste sie mit für sie mäßigen 5,08 m vorlieb nehmen. Auch über 100 m ist noch viel Luft nach oben, die Uhr blieb für sie bei 13,45 sek. stehen. Laureen Blöchl betrat in Vöcklabruck Neuland, nicht nur den Start in ihrer neuen Klasse U18, sondern auch auf der langen Strecke 3000 m. Etwas zu vorsichtig tastete sie sich, meist allein im Feld laufend, an die ungewohnt lange Distanz der 7 1/2 Stadionrunden heran, aber mit ihrer Zeit von 11:13,50 min. war sie sehr zufrieden. Ihr Kommentar war kurz und bündig: „Da ist noch einiges drin“.

 

 

Leichtathleten starten mit Wettkampfbetrieb
Erste Wettkämpfe in Österreich. Hauzenberger zeigen gute Leistungen
Trainingsbetrieb wieder aufgenommen
bitte erkundigt euch vorab bei euren Übungsleitern und Trainern über die vorgegebenen Hygienemaßnahmen.
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